Vatican Museum

Die Vatikanischen Museen im Überblick

Die Päpste waren nicht nur geistige Wegweiser, sondern auch echte Kunstkenner, und im frühen 16. Jahrhundert beschloss Papst Julius II., diese Kunst zu bewahren. Die Vatikanischen Museen beherbergen über 70.000 Kunstwerke, von denen jeweils etwa 20.000 zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgestellt sind. Mit über 6,5 Millionen Touristen pro Jahr gehören die Vatikanischen Museen zu den meistbesuchten Kunstmuseen der Welt.

Die Vatikanischen Museen verfügen über 54 Galerien, darunter das Vatikanische Historische Museum, die Skulpturenmuseen von Pio-Clementino, Chiaramonti, Gregoriano Etrusco und Gregoriano Egiziano sowie die Sammlung moderner religiöser Kunst. Die Sammlung umfasst Kunst und Skulpturen aus der gesamten römischen Welt sowie atemberaubende Kunstwerke der Renaissance, einschließlich der in den Museumsgebäuden geschaffenen Werke.

In den Vatikanischen Museen können die Besucher Werke von Kunstlegenden wie Michelangelo, Leonardo da Vinci, Caravaggio und Raffael an einem Ort besichtigen.

Die Highlights der Vatikanischen Museen

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Die Stanzen des Raffael

Die Stanzen des Raffael sind verschiedene Räume im öffentlich zugänglichen Bereich des Vatikanpalastes (Teil der Vatikanischen Museen) und sind bekannt für ihre Fresken, die von Raffael gemalt wurden und die Hochrenaissance in Rom auszeichnen. Die Stanzen des Raffael setzen sich aus der Sala di Costantino („Konstantinsaal“), der Stanza di Eliodoro („Heliodorussaal“), der Stanza della Segnatura („Signatursaal“) und der Stanza dell'Incendio del Borgo („Der Feuersaal im Borgo“) zusammen.

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Die Galerie der Landkarten

Der Vatikan befasste sich nicht nur mit geistlichen Angelegenheiten, sondern auch mit denen des Landes, und dementsprechend hatte Papst Gregor XIII. 1580 eine Reihe von Karten von Italien in Auftrag gegeben. Diese topographischen Karten wurden von dem Mönch und Geographen Iganzio Danti gezeichnet und auf 40 Tafeln in einer 120 Meter langen Galerie verteilt. Die Landkarten sollen zu etwa 80 Prozent genau sein und Italien aus jeder Region, einschließlich Apennin, Ligurisches Meer, Tyrrhenisches Meer und Adria, darstellen.

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Die Wendeltreppe

Die Wendeltreppe ist eine der berühmtesten Attraktionen der Vatikanischen Museen – und es gibt nicht nur eine, sondern gleich zwei dieser Treppen! Die als Bramante-Treppe bekannte Wendeltreppe stammt aus dem Jahr 1505 und ist heute nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. Eine neuere Treppe wurde im Jahr 1932 nach dem Vorbild des Originals gebaut und befindet sich im Museum Pio-Clementine. Über diese Treppe betreten und verlassen die Besucher die Museen. Das Einzigartige an der Treppe ist das Doppelhelix-Design, das zwei Treppen zu einer vereint.

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Die Galerie der Statuen und der Saal der Büsten

Die Galerie der Statuen und der Saal der Büsten sind zwei der 54 Galerien des Pio-Clementine Museums in den Vatikanischen Museen. In den Galerien befinden sich griechische und römische Skulpturen aus vergangenen Jahrhunderten. Die Statuengalerie zeigt wichtige Stücke wie die Schlafende Adriane und die Büste von Menander. Die Galerien selbst wurden vom Maler Cristoforo Unterperger mit wunderschönen mit Fresken an der Gewölbedecke geschmückt.

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Das Greogorianisch-Ägyptische Museum

Papst Gregor XVI. initiierte die Einrichtung dieser Galerien in den Vatikanischen Museen. Im Jahre 1837 wurde die Etruskische Galerie eröffnet, die 9 Räume voller etruskischer Artefakte wie Bronzen, Terrakotten und Schmuck umfasste. Die Ägyptische Galerie wurde 1839 eröffnet und umfasst 6 Räume mit ägyptischen Artefakten wie Statuen, Plaketten und metallurgischen Gegenständen. Sie umfasst sogar eine Rekonstruktion der Villa von Kaiser Hadrian in der Nähe von Tivoli und enthält Statuen von Osiris-Apis und Osiris-Antinous.

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Die Sala Rotunda

Die Sala Rotunda oder der Runde Saal ist eine Galerie im Pio-Clementine Museum. Sie wurde bekanntermaßen vom Pantheon inspiriert und ist ein runder Saal mit Nischen für die Ausstellung von riesigen Statuen. Der Saal selbst wurde 1779 nach dem Entwurf von Michelangelo erbaut und enthält einen atemberaubenden Mosaikboden mit Mosaiken aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. In der Mitte des Raumes befindet sich ein großes Becken aus rotem Porphyr, das Teil einer öffentlichen Arena des antiken Roms gewesen sein muss.

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